9 www.gesundundleben.at 05 /23 FOTOS: ISTOCK_PIXDELUXE, _NADEZHDA BURAVLEVA, STEFAN JANKO WERBUNG Empfohlen werden vier Esslöffel Sonnenschutzcreme für den ganzen Körper. Erneutes Nachcremen ist notwendig, weil der Schutzfilm durch Schwitzen oder Abtrocknen verloren geht. Es verlängert aber nicht die anhand des Lichtschutzfaktors und Hauttyps errechnete Besonnungszeit. Bei Strandurlauben ist zu bedenken, dass SandundMeer dieUV-Strahlung verstärken. Selbst unter dem Sonnenschirm kommt es durch die Reflektion des Sonnenlichts aus der Umgebung zu einer höheren UV-Belastung. Sonnenstrahlen können auch krankhafte Reaktionen der Haut hervorrufen: Bilden sich nach ein paar Stunden in der Sonne juckende Rötungen und Bläschen, spricht man von einer Sonnenallergie. Am häufigsten treten die unliebsamen Hautveränderungen am Ausschnitt oder Was sind die ersten Anzeichen von Hautkrebs? Man unterscheidet den schwarzen Hautkrebs, das Melanom vom sogenannten weißen oder hellen Hautkrebs, zu dem das Basaliom und das Plattenepithelkarzinom gehören. Bei veränderten Muttermalen empfiehlt sich die sogenannte ABCD-Regel: Asymmetrie, unregelmässige Begrenzung, Colorierung mit mehreren Farben und zunehmender Durchmesser können Alarmzeichen für einen schwarzen Hautkrebs sein. Der helle Hautkrebs entsteht bevorzugt an den Ohren, demNasenrücken und der Glatze. Das Plattenepithelkarzinom entsteht meist aus einer Vorstufe, der aktinischen Keratose, die sich als roter Fleck mit einer feinen, fest haftenden Schuppung zeigt. Das Basaliom ist oft sehr unscheinbar. Bei nicht heilenden kleinen Wunden oder Krusten sollte man vorsichtig sein. Wie erfolgt die Behandlung? Egal, ob heller oder schwarzer Hautkrebs – für beide gilt: Je früher er erkannt wird, desto einfacher ist die Behandlung und umso besser ist die Aussicht auf Heilung. In erster Linie sollte die Veränderung operativ entfernt werden. Das ist bei kleinen und frühen Formen von Hautkrebs meist ein unkomplizierter Eingriff. Da die Vorstufen des hellen Hautkrebses oft flächenhaft auftreten, können diese auch mit speziellen Cremes bzw. in Kombination mit einer Vereisung oder oberflächlichen Abtragung behandelt werden. Wie beurteilen Sie den Anstieg der Hautkrebsfälle? Für alle Formen des Hautkrebses ist UV-Strahlung ein wesentlicher Risikofaktor. Ursächlich für den Anstieg der Hautkrebsfälle ist unter anderem das veränderte Freizeitverhalten mit intensivem Sonnenbaden und Solariumbesuchen. Der helle Hautkrebs tritt meist im fortgeschrittenen Alter auf und zeigt einen direkten Zusammenhang zur UV-Gesamtbelastung, der wir während der Lebenszeit ausgesetzt sind. Diese UV-Gesamtbelastung ist auch dadurch erhöht, dass wir immer älter werden und dass es durch den Klimawandel mehr Sonnentage gibt. BeimMelanom spielt kurze, extreme Sonnenbelastung eine Rolle. Sonnenbrände in der Kindheit erhöhen das Risiko, an einemMelanom zu erkranken. Die beste vorbeugende Maßnahme ist das Vermeiden von Sonnenbränden und dauerhafter intensiver Sonneneinstrahlung. n „Sonnenbrände und intensive Sonnenstrahlung vermeiden“ Dr. Christine Messeritsch-Fanta, Fachärztin für Haut- und Geschlechtskrankheiten in Mödling Sand und Meer können die UV-Strahlung verstärken. Auch unter dem Sonnenschirm muss man sich schützen. Wann waren Sie das letzte Mal bei einer Krebsvorsorgeuntersuchung? Wussten Sie, dass eine möglichst frühe Diagnose für den Krankheitsverlauf underapieerfolg bei Krebs von Vorteil sein kann? Denn wird ein Tumor bereits im Anfangsstadium erkannt, kann dieser auch früher behandelt werden. Leider werden in Österreich viele Krebserkrankungen erst in einem fortgeschrittenen Stadium entdeckt. Der regelmäßige Gang zur Vorsorgeuntersuchung wäre daher umso wichtiger. Aber wissen Sie, wie viel eine solche Untersuchung kostet und worauf man achten sollte? Wer, wann und wo bestimmte Vorsorgeuntersuchungen in Anspruch nehmen kann, darüber informiert eine neue Online-Schulung für Patientinnen und Patienten, die in Zusammenarbeit der pharmazeutischen Industrie und der Onlineplattform selpers entstanden ist. Unter dem Titel „Krebs früh erkennen“ werden Fragen rund um die angebotenen Möglichkeiten zur Krebsvorsorge auf den Gebieten Haut, Darm, Lunge, Prostata, Brust und Gynäkologie beantwortet. Der Kurs ist jederzeit und kostenfrei unter folgendem Link abrufbar: https://selpers.com/krebs/ krebsfrueherkennung/ Scannen Sie den folgenden QR-Code und erfahren Sie mehr über Ihre Krebs-Vorsorge. PHARMIG-Präsident Philipp von Lattorff, MBA ■ KOLUMNE © MARION CARNIEL Eine Initiative der LIEBE LESERINNEN UND LESER!
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