Gesund & Leben, Mai 2023

10 an den Armen auf. Als Sonnenallergie werden im allgemeinen Sprachgebrauch mehrere Hauterkrankungen bezeichnet. Die häufigste Form der Sonnenallergie ist die überwiegend durch langwellige UV-A-Strahlen verursachte polymorphe Lichtdermatose. Das höchste Erkrankungsrisiko haben hellhäutige Menschen mit hellen Augen und empfindlicher Haut, die schnell einen Sonnenbrand entwickeln. Wer einer Sonnenallergie vorbeugen will, sollte sich im Schatten aufhalten und in den ersten Urlaubstagen langsam an die Sonne gewöhnen. Empfohlen werden Sonnenschutzmittel mit hohen Lichtschutzfaktoren von 50+ und effektivem Schutz vor UV-A-Strahlung. Zur Behandlung werden entzündungshemmende Lotionen und Antihistaminika eingesetzt. Damit die Symptome gut abheilen können, ist es ratsam, jede weitere Sonnenbestrahlung zu vermeiden. HAUTVERÄNDERUNGEN KONTROLLIEREN Noch zu oft werden die Gesundheitsrisiken intensiver Sonnenexposition unterschätzt, warnen Hautärztinnen und -ärzte. Die Zahl der Hautkrebsfälle wächst. Eine der höchstenHautkrebsraten hat der sonnenreiche Kontinent Australien, der eine rund doppelt so hohe UV-Belastung wie Europa aufweist. Zwei von drei Australiern erkranken im Laufe ihres Lebens an Hautkrebs. Der überwiegende Teil davon an weißem Hautkrebs. Eine geringere Zahl geht auf die gefährlichste Form, den schwarzen Hautkrebs (malignes Melanom), zurück. In einem frühen Stadium sind die Heilungschancen für weißen und schwarzen Hautkrebs gut. Die Früherkennung spielt eine wichtige Rolle: Dermatologinnen und Dermatologen empfehlen, die Haut regelmäßig von Kopf bis Fuß zu kontrollieren und im Verdachtsfall eine Facharztordination aufzusuchen. Mittlerweile wurden verschiedene Apps (wie die von der Österreichischen Krebshilfe empfohlene App „SkinScreener“) entwickelt, die das Scannen von Hautveränderungen mit dem Smartphone ermöglichen. Besonders ratsam ist es, vorausschauend zu handeln und keinen Sonnenbrand zu riskieren. Häufige Sonnenbrände in der Kindheit oder im Erwachsenenalter, aber auch die Summe der über die Jahre erfolgten Sonnenbäder erhöhen das Risiko, im höheren Lebensalter an Hautkrebs zu erkranken. Vor allem Kinderhaut reagiert empfindlich auf UV-Strahlung, da sich der nötige Eigenschutz noch nicht komplett aufgebaut hat, und sollte gut geschützt werden. Sonnenstrahlen hellen die Stimmung auf und sind erholsam für Körper und Psyche, aber nur ein vernünftiges Maß an UV-Konsum garantiert auch einen gesunden Sonnengenuss. JACQUELINE KACETL n 2. UV-INTENSITÄT BEACHTEN: In Mittelmeerländern, an tropischen Orten oder im Gebirge ist die UV-Intensität viel höher. Die Eigenschutzzeit der Haut ist entsprechend kürzer und Sonnenschutzcremes mit hohem Lichtschutzfaktor sind die beste Wahl. Hellhäutige und sonnenempfindliche Menschen sollten sich in den ersten Urlaubstagen lieber im Schatten aufhalten. Vorsicht am Strand: Wasser und Sand reflektieren die UV-Strahlung. Auch bewölkter Himmel schützt nicht vor Sonnenbrand. 3. GUT EINCREMEN: Den Lichtschutzfaktor der Sonnencreme dem eigenen Hauttyp entsprechend auswählen. Manche Cremes haben eine Einwirkzeit von ca. 20–30 Minuten. Viele Sonnenschutzcremes wirken sofort nach dem Auftragen (siehe Packungsbeschreibung). Ausreichend Creme (für den ganzen Körper Crememenge in der Größe eines Golfballs) verwenden und wiederholt nachcremen. Körperareale wie Rücken, Nacken, Ohren, Hinterseite der Arme und Handrücken nicht vergessen. Sonnencremes mit chemischen Filtern sind aufgrund ihrer schädlichen Auswirkungen auf Gewässer und Fische in die Kritik geraten. Eine Alternative sind mineralische Bio-Sonnencremes ohne Nanopartikel. FOTOS: ISTOCK_PIXDELUXE, _KWANGMOOZAA, _SOUTHTOWNBOY, _ARTMARIE, _JAMIELAWTON, _RAPIDEYE, _VIORIKA, _KIRISA99, _AZURE-DRAGON 1. MITTAGSHITZE MEIDEN: Die UV-Belastung ist zwischen 11 Uhr und 15 Uhr am höchsten. Aktivitäten im Freien wie Gartenarbeit, Spaziergänge, Radfahren oder Jogging lieber auf den Vormittag sowie die Nachmittags- und Abendstunden verlegen. In südlichen Urlaubsländern in dieser Zeit die Sonne meiden, gut beschattete Plätze aufsuchen oder im Hotelzimmer einen Mittagsschlaf halten. Sonnentipps Gesunder Sonnengenuss 100% natürliches Meerwasser & klinisch nachgewiesene Wirksamkeit STÉRIMAR ALLERGIE • 2 in 1 Nasenspray & Spülung zur Reinigung & Entfernung von Allergenen aus der Nasen- schleimhaut • Isotonische Lösung • Klinisch nachgewiesene Wirksamkeit: verhindert Aller- giesymptome wie Niesen, laufende Nase und Juckreiz • Frei von Steroiden, Medikamen- ten oder Konservierungsstoffen • Keine Suchtgefahr, keine Müdigkeit • Für schwangere und stillende Frauen geeignet • Angereichert mit Mangan BESSER ATMEN – BESSER LEBEN! Für mehr Informationen besuchen Sie www.sterimar-at.com * Studie an 60 Erwachsenen, davon 30, die Sterimar täglich 5 Monate neben der Standardbehandlung anwenden (M. Grasso et al., 2018). Medizinprodukt. Bitte lesen Sie die Anweisungen vor Gebrauch sorgfältig durch. REDUZIERT ALLERGIESCHÜBE UM 42%*

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