Gesund & Leben, Mai 2023

23 www.gesundundleben.at 05 /23 FOTOS: VAAÖ, FOTOWILKE, ISTOCKPHOTO/ KYRYL GORLOV GESUND MIT IHRER NÖAPOTHEKE Ob beim Wandern, beim Baden oder beim Garteln – ein Sonnenbrand passiert schnell und kann die Freude eines vergnüglichen Tages vermiesen. Mit geröteter Haut und brennenden Schmerzen bereut man den exzessives Sonnengenuss rasch. Das „Braten“ in der Sonne ohne ausreichenden Sonnenschutz trübt jedoch nicht nur die Stimmung, sondern führt langfristig auch zu vorzeitiger Hautalterung und kann Hautkrebs verursachen. Die beste Vorsorge ist der richtige Sonnenschutz! Dieser ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich, denn nicht jeder verträgt das Sonnenlicht gleich gut. Je nach Lichtempfindlichkeit, Beschaffenheit der Haut, Strahlungsintensität am Urlaubsort bzw. Aufenthaltsort (Meer, Berge etc.) und persönlichen Vorlieben finden Sie in der Apotheke eine Vielzahl an besonders gut verträglichen Produkten in Form von Cremen, Lotionen, Sprays, Ölen oder fettfreien Gelen. Prinzipiell unterscheidet man bei Sonnenschutzpräparaten zwischen mineralischen und chemischen Filtern. Der mineralische Sonnenschutz besteht aus natürlichen weißen Farbpigmenten, die wie ein Spiegel das UVLicht reflektieren. Dieser Sonnenschutz ist frei von Chemie und besteht aus mineralischen und pflanzlichen Inhaltsstoffen. Mineralischer Sonnenschutz schützt sofort nach dem Auftragen und wird wegen seiner guten Verträglichkeit auch für Babys und Kinder empfohlen. Der chemische Filter dringt in die oberste Schicht der Haut ein, absorbiert die Strahlung und wandelt sie in Wärme um. Häufig werden die beiden Filter kombiniert, um einen umfangreichen Sonnenschutz zu garantieren. Bei empfindlicher Haut muss darauf geachtet werden, dass möglichst kein Parfüm, keine Emulgatoren oder Konservierungsmittel enthalten sind. So können Hautirritationen vermieden werden. Ihre Apothekerinnen und Apotheker wissen, worauf es beim Sonnenschutz ankommt und beraten Sie gerne zu den unterschiedlichen Produkten – für einen gesunden Sommer ohne Reue! BESONDERS GUT GESCHÜTZT! Babys und Kleinkinder müssen in besonderem Maße vor der Sonne geschützt werden. Am besten mit einem sehr hohen Schutzfaktor, einer Kopfbedeckung mit Nackenschutz und einer UVSchutzBekleidung. Kinder unter einem Jahr sollten sich ausschließlich im Schatten aufhalten und auch dort eine Kopfbedeckung tragen. Für empfindliche Kinderhaut gibt es in der Apotheke eine große Auswahl an speziellen Sonnenprodukten. Wichtig ist, den Sonnenschutz regelmäßig zu erneuern – besonders nach dem Baden und vor allem nach dem Abtrocknen. Besonderen Schutz vor der Sonne benötigen auch Menschen, die bestimmte Arzneimittel einnehmen oder anwenden. Einige Medikamente machen die Haut lichtempfindlich und sensibler gegenüber der Sonne – darunter fallen etwa manche Antibiotika, HerzKreislaufMedikamente, Johanniskraut oder auch bestimmte Schmerzmittel. Dies betrifft auch die äußerliche Anwendung von Schmerzgelen. Allerdings bedeutet das nicht, dass Patientinnen und Patienten die Sonne gänzlich meiden müssen. Sie sollten sich aber besonders vor der Sonne schützen. Die Apothekerinnen und Apotheker informieren Sie im Detail, was es zu beachten gilt, um medikamentöse Sonnenschäden vorzubeugen. Mag. pharm. Elisabeth Biermeier, Vizepräsidentin Apothekerkammer Niederösterreich Mag. pharm. Heinz Haberfeld, Präsident Apothekerkammer Niederösterreich UNBESCHWERTER SONNENGENUSS WERBUNG

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