28 NEUE HOFFNUNG FÜR BETROFFENE NEUE MEDIKAMENTE, m Jahr 2019 trat es erstmals auf und hielt die folgenden Jahre die Welt in Atem: Mit Covid-19 trat die erste Pandemie in unser Leben. Heute, im vierten Corona-Jahr, sind allein in Europa sieben Impfstoffe gegen die Viruserkrankung zugelassen. Hinzu kommen Anpassungen bestehender Impfstoffe an neue Mutationen und acht Arzneimittel zur Vorbeugung oder Behandlung der Infektion. Eine bisher unbekannte Erkrankung und die rasche Entwicklung von Mitteln zu ihrer Bekämpfung – das war in jüngster Zeit wohl einer der deutlichsten Beweise für die kontinuierliche Innovationsleistung der pharmazeutischen Branche. Aber auch abseits von Corona zeugt ein Innovationsboom für stetigen Fortschritt auf zahlreichen Therapiegebieten. Das belegen auch die Zahlen der Innovationsbilanz: 92 Arzneimittel wurden von der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) im Vorjahr zur Zulassung empfohlen, mit 89 sind es heuer ähnlich viele, darunter 41 mit einem neuen Wirkstoff. „Jedes einzelne empfohlene Produkt stellt einen erheblichen Fortschritt auf dem jeweiligen Therapiegebiet dar und trägt dazu bei, die medikamentöse Versorgung von Patientinnen und Patienten in Europa zu verbessern“, erläutert DI Linda Krempl, MSc, verantwortlich für den Bereich Regulatory Affairs, Supply and Innovation der „Pharmig“, dem Verband der pharmazeutischen Industrie Österreichs. „Gleichzeitig besteht für die Patientinnen und Patienten durch die Teilnahme andendafür erforderlichenMedikamentenstudien dieMöglichkeit, frühen Zugang zu den neuestenTherapien zu erhalten“, so die Expertin für den Hoffnung lässt sich in Zahlen fassen: 89 neue Medikamente empfiehlt die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) in ihrem aktuellen Bericht zur Zulassung. Davon könnte unter anderem die Therapie von Krebs, Infektions- und Stoffwechselkrankheiten sowie neurologischen und seltenen Erkrankungen profitieren.
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