Erste Impfungen gegen COVID-19 in NÖ

„Es ist ein ganz kleiner Stich mit einer ganz großen Wirkung", sagte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner am Sonntag, 27. Dezember 2020, anlässlich der ersten Impfungen gegen das Coronavirus in Niederösterreich. Der Auftakt zur großen Impfkampagne fand im Pflege- und Betreuungszentrum St. Pölten mit drei Bewohnerinnen sowie sieben Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern statt.

Der Impfstoff sei „das größte Weihnachtsgeschenk“, hielt die Landeshauptfrau in ihrer Stellungnahme fest. „Ab morgen können insgesamt 1.500 Personen in 22 Landespflegezentren sowie zwei privaten Heimen geimpft werden“, so Mikl-Leitner: „Dieser Wirkstoff kann Leben retten. Je mehr Menschen sich impfen lassen, desto schneller können die Maßnahmen, die uns alle einschränken, zurückgenommen werden“, appellierte Mikl-Leitner, „sich impfen zu lassen, um sich selber zu schützen und auch das Gesundheitssystem vor Überlastung zu schützen“. Sie selbst werde „mit gutem Beispiel vorangehen“, und sich impfen lassen, so wie es in den Impfphasen festgelegt sei.

"Wir schreiben Geschichte"

„Wir schreiben in diesen Tagen Geschichte“, meinte Bundesministerin Klaudia Tanner. Das österreichische Bundesheer sei seit Beginn der Pandemie im Einsatz: „Auch jetzt sind wir zur Stelle, wenn es darum geht, zielgerichtet den Impfstoff an Ort und Stelle zu bringen“.

Den ersten Impfungen im Landespflege- und Betreuungszentrum St. Pölten wohnten neben Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Bundesministerin Klaudia Tanner auch die beiden Vorstände der Landesgesundheitsagentur Konrad Kogler und Helmut Krenn sowie der Direktor für Medizin und Pflege, Markus Klamminger, bei. Die Impfungen wurden von Karl Zwiauer, Mitglied das Nationalen Impfgremiums, verabreicht.

Nach dem heutigen Auftakt werden ab 28. Dezember 1.500 Personen in 22 Landespflegezentrenb sowie zwei privaten Heimen geimpft werden. Ab dem 12. Jänner werden Impfungen für das Personal im Gesundheitsbereich mit hohem Expositionsrisiko in Krankenhäusern, den Rettungsdienst und das testende Personal, mobile Gesundheitsdienste, Ordinationen bestimmter Fachrichtungen und Hochrisikogruppen bereitstehen.

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