Universitätsklinikum Tulln baut Labortätigkeiten aus: PCR-Tests nun hausintern möglich

TULLN – Um das Risiko einer Ansteckung so gering wie möglich zu halten, werden alle Patientinnen und Patienten die zu geplanten Behandlungen im Universitätsklinikum Tulln aufgenommen werden – sowohl stationär als auch tagesklinisch – auf Covid-19 getestet. Durch den Ausbau des hauseigenen Labors des Universitätsklinikum Tulln können diese Tests nun schneller und zuverlässig ausgewertet werden.

Der labordiagnostische Goldstandard für die Diagnose einer Infektion mit SARS-CoV-2 ist der direkte Nachweis des Virusgenoms aus respiratorischen Sekreten mittels Polymerase-Kettenreaktion (PCR). Um zukünftig unabhängig von externen Labors zu sein begannen Anfang Juni die Umbauarbeiten für eine Erweiterung der hausinternen Laborräumlichkeiten im Universitätsklinikum Tulln und wurden mit Ende Juli fertiggestellt.

So können nun bis zu 184 Testungen täglich analysiert und vidiert werden. Mit diesem Kontingent werden nicht nur die präoperativen Testungen abgedeckt, sondern ermöglichen neben den notwendigen Analysen bei jenen Patientinnen und Patienten die in andere Einrichtungen zur weiteren stationären Versorgung bzw. in die Hauskrankenpflege entlassen werden auch eine Mitversorgung des LK Klosterneuburg.

„Die rasche und flächendeckende Testung von möglicherweise oder tatsächlich Infizierten wird noch lange der Schlüssel zum Erfolg im Kampf gegen das Corona-Virus sein. Daran werden auch Medikamente und Impfungen in der nächsten Zukunft nicht viel ändern können. Umso wichtiger ist der Ausbau der Testkapazitäten und wir sind froh und stolz, dass das UK Tulln dazu einen großen Beitrag leistet.“ freut sich der Ärztliche Direktor Univ. Prof. Dr. Peter Lechner, MAS.

 

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Das neu errichtete PCR-Labor im Universitätsklinikum Tulln.

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UK Tulln

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