Lisa und Lukas

Dieses Buch gehört: Ich habe es von der erhalten

Impressum: Sonderausgabe der NÖ Landesgesundheitsagentur Illustration: Reinhold Prandl, reinprand.at Textgestaltung von Paul Sieberer Medieninhaber & Verlagsort: NÖ Landesgesundheitsagentur, 3100 St. Pölten Hersteller- & Herstellungsort: Riedeldruck GmbH, 2214 Auersthal www.landesgesundheitsagentur.at

Die beiden, die ein jeder mag, beginnen ihren Arbeitstag!

Lisa, sie ist Pflegerin und Pfleger Lukas Partnerin.

Die Hasen übernehmen nun. Was war los? Was gibt’s zu tun?

Ester kriegt gleich frischen Tee „Dir geht`s besser, wie ich seh!“

Hier kommt wer neu, wer wird es sein? Lukas führt Andreas rein. Lisa liegt er gleich am Herzen, der junge Mann hat Mandelschmerzen.

„Wie heißt denn nun dein Teddybär?“ „Hanno … und ich lieb ihn sehr!“

„Dein Bär ist tapfer“, jedenfalls fühlt Lukas gleich an Hannos Hals.

Andreas denkt: „Was die da machen? Jetzt schau‘n sie auch in Hannos Rachen!“

„Lukas, du darfst nicht vergessen, dem Hanno auch noch Puls zu messen!“

Andreas ist nun selber dran, der Arzt fängt mit dem Tasten an.

„Ich heiße Josef, freut mich sehr! Sag mal A, so wie dein Bär!“

Nun besprechen alle drei, was für den Bub das Beste sei!

Jetzt geht’s aber mal zu Tisch. Ester freut sich: „Magst du Fisch? Ich darf bald nach Hause gehen. Du siehst meinen Koffer stehen … “

„Was ist das für ein Koffer hier? Gehört der Koffer etwa dir? Bekomm ich einen auch für mich?“ - „Auch du kriegst einen sicherlich!“

Am Abend will Andreas kuscheln, mit Lisa auch ein wenig tuscheln. Er fragt sie leis` mit einem Hauch:

„Krieg ich einen Koffer auch?“ - „Na, das will ich aber meinen! Nach der OP bekommst du einen!“

Am nächsten Tag darf Ester gehen. Lisa winkt: „Auf Wiedersehen!“

„Ich denk an euch, ganz sicher viel, wenn ich mit dem Koffer spiel!“

Nach der OP bringt Lukas immer die Kinder schnell zurück ins Zimmer. Andreas wird’s bald besser gehen, dann wird er seinen Koffer sehen!

Der Arzt und Lukas sprechen nun: „Braucht er noch was?“ – „Was ist zu tun?“ Alles wird auch aufgeschrieben. „Er darf bald heim, sag das dem Lieben!“

Mit Mama heim! Welch eine Freude! „Meine Helden seid ihr beide! Ich und auch mein Teddybär danken für den Koffer sehr!“

Nun ist alles wieder gut. „Was macht Andreas? Geht’s ihm gut?“ Der lässt beim Spielen sich nicht stören, er übt das Pflegen mit dem Bären!

„Den Koffer geb ich nie mehr her! Ich spiel, dass ich ein Pfleger wär …“

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