WIR INTERN: Das Mitarbeitermagazin der NÖ Landesgesundheitsagentur 3/2020

Recherche Mehr als 31 Jahre lang war Margit Amon im LK Horn tätig, davon 28 Jahre im Sekretariat der Ärztlichen Direktion und fast 14 Jahre als Sekretärin des Regional- managers. Ihre Tätigkeit rund um die Organisation der Ärzteschaft und des Regionalmanagements war stets von Engagement, Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft und Loyalität geprägt. 46 Jahre insgesamt und fast 29 Jahre als Pflegedirektor verbrachte DGKP Josef L. Strobl im LK Mistelbach- Gänserndorf. Befragt man ihn nach den Highlights, nennt er viele Dinge, die wir heute als selbstverständlich erachten, die aber er initiiert bzw. umgesetzt hat: Bereichsleitungssystem, Hygienefachkraftteam, Patientenombudsstelle, Palliativkonsiliardienst, Qualitäts- und Riskmanagement und vieles mehr. Die Aufnahmestation 20 haben Strobl und der damalige Ärztliche Direktor Univ.-Doz. Dr. Otto Traindl von einer nur zur Grippezeit geöffneten Station zu einer höchst effektiven Dauereinrichtung gemacht. Auch die zahlreichen Baustellen im Klinikum hat Strobl nicht nur begleitet, sondern sich auch in Betriebsplanung und Organisation aktiv eingebracht. Aber auch andere Veränderungen hat er maßgeblich mitgestaltet: den Übergang vom Rechtsträger „Gemeindeverband“ hin zum Land NÖ, zur NÖ Landeskliniken-Holding und zuletzt war er auch in der Vorbereitungs- phase der neuen Landesgesundheitsagentur dabei. In vielen Dingen war Mistelbach dank seines innovativen Pflegedirektors Vorreiter. DGKP Elisabeth Hofmann war seit 1998 die Vorsitzende des Betriebsrates im LK Gmünd. Diese Aufgabe erfüllte sie mit großer Leidenschaft, hohem Einfühlungsvermögen für die Sorgen und Nöte der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und großer fachlicher Kompetenz. Nun genießt sie die Altersteilzeit, bevor sie die wohlverdiente Pension antreten wird. Nach 24 Jahren verlässt Prim. Dr. Wolfgang Schöntag die Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe am LK Waidhofen/Ybbs und geht in den wohlverdienten Ruhestand. Knapp 10.000 Kinder kamen während seiner „Amtszeit“ zur Welt. Die Einführung einer gynäkologi- schen Ambulanz fiel ebenso in seine Ära wie der Schwangeren-, Still- sowie der urodynamischen Ambulanz. Auch für die gynäkologische Versorgung im niedergelassenen Bereich hat er einen wesentlichen Beitrag geleistet, wurden doch unter seiner Leitung 14 Fachärztinnen und -ärzte ausgebildet. Christine Nestelberger verabschiedet sich nach 37 Dienstjahren im UK Tulln in den wohlverdienten Ruhestand. Sie war seit 1983 im Klinikum tätig, seit 1992 leitete sie die Personalstelle. Sie wurde von allen Kolleginnen und Kollegen für ihr hohes Engagement und ihre fachliche Kompetenz geschätzt. Sie hatte immer ein offenes Ohr für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, ganz besonders für das Team des medizinischen Schreibdienstes, dessen Leitung sie ebenfalls innehatte. ABSCHIED MIT GROSSEM DANKE Täglich werden neue Studien zu SARS-CoV-2 und anderenThemen veröffentlicht. ImKlinikum fehlt die Zeit, sich mit der größer werdenden Datenflut genauer auseinanderzusetzen. Doch für Klini- kums-Ärztinnen und Ärzte in Niederösterreich steht ein einzigartiges Rechercheservice zurVerfü- gung: Das evidenzbasierte Informationszentrum für ÄrztInnen beantwortet Fragen aus dem klini- schen Alltag und fasst die verlässlichsten Ergeb- nisse aus internationalen Studien übersichtlich und in leicht verständlicher Form zusammen. Diese sogenannten Rapid Reviews sind unter www.ebminfo.at abrufbar und nach Fachberei- chen geordnet. Ärztinnen und Ärzte, die sich auf einenVortrag vorbereiten, erhalten alle relevanten Studien zu einem speziellen Thema. Unter https:// ebminfo.at/jetzt-anfragen kann man eine „Studi- enliste“ auswählen. Eine Informationsspezialistin führt eine systematische Literaturrecherche in mehreren Datenbanken durch. Von den gefunde- nen Studien wählt das Team die für die jeweilige Frage relevantenVeröffentlichungen aus. Datenflut & Studiendschungel: Das evidenzbasierte Informationszentrum verhilft zumÜberblick. Evidenzbasierte Recherche Für Klinikums- Ärztinnen & Ärzte aus NÖ kostenfrei 34 Leitlinien gesucht? Für viele Fragen im klinischen Alltag gibt es bereits medizinische Leitlinien, die mit viel Mühe von Fachgesellschaften erstellt wurden. Dennoch muss man auch hier die Spreu vom Weizen trennen. Nicht alle Leitlinien sind gut gemacht. Wenn Sie Hilfe bei der Suche nach hochqualitativen Leitlinien benötigen, geben Sie Ihren Wunsch im Anfrage-Formular an. Sie erhalten gewünschte Leitlinien als Volltext. Ein Projekt von Cochrane Österreich Das evidenzbasierte Informationszentrum am Department für Evidenzbasierte Medizin und Evaluation der Donau-Universität Krems ist Teil von Cochrane Österreich. Cochrane ist ein international tätiges Netzwerk unabhängi- ger Wissenschaftler, Ärzte und anderer Exper- ten, das sich für unabhängige Gesundheitsinfor- mationen einsetzt. Das Service wird von der Landesgesundheitsagentur finanziert.

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